Stephan Zinner

16. Dez

Stephan Zinner

“Relativ simpel" - 13. Rother Kabarettherbst

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 19,40 €/ AK 21 €

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Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenns klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.

Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.
Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.
Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.

http://www.zinners-seite.de/

"Don't Stop The Music" - Die Tanz-Sensation

12. Jan

"Don't Stop The Music" - Die Tanz-Sensation

The Evolution of Dance

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 43 € / AK 44 € / erm. 34,10 €

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Fantastisch Tänzer, atemberaubende Choreographien und die größten Hits aller Zeiten: „Don‘t Stop The Music“ ist eine einzigartige Show, welche durch die Entwicklungsgeschichte des Tanzes führt und magische Momente des Tanzes wiederaufleben lässt.

Genießen Sie berühmte Songs von Elvis Presley und den Beatles, den Bee Gees, Madonna und Michael Jackson bis hin zu internationalen Stars wie Usher, Rihanna und Lady Gaga - getanzt von einer Gruppe voll fantastischer Tänzer, die alle erstklassig sind in ihrem Bereich: Steptanz, klassisches Ballett, Breakdance, moderner Freestyle und Streetdance. Abgerundet wird die aufwändig produzierte Mega-Show von einigen beeindruckenden Superstar-Covers.

The Evolution of Dance

Die international bekannte Choreographin Maricel Godoy hat eine Gruppe voll fantastischer Tänzer zusammengestellt und eine unglaubliche, atemberaubende Show erschaffen. Die Künstler von „Don´t stop the Music“ sind erstklassige Performer in ihrem gewählten Tanzbereich: Steptanz, klassisches Ballett, Breakdance, moderner Freestyle und Streetdanc3e sowie einige beeindruckende Superstar Covers.

From the early 30´s and 40´s…

In den frühen Jahrzehnten, als Steptanz noch immer populär war, entwickelte sich der Swing zum neuen angesagten Tanzstil Nordamerikas. Die wohl bekannteste Variante ist der Charleston, welcher nach der Stadt seiner Entstehung benannte wurde. Bis in die 60er Jahre bleibt der Swing beliebt und entwickelte sich dann langsam zum Rock ´n´ Roll weiter. Dieser verursachte später eine gewaltige Discobewegung in den angesagten Clubs von New York und anderen U.S. Städten.

…to the 80´s and the new Millenium

Michael Jackson´s und Madonna´s beeindruckende neuen Klänge der 80er Jahre brachten einen völlig neuen, einzigartigen Tanzstil mit sich, insbesondere bei jüngeren Generationen. Heute, zu Zeiten des neuen Milleniums, wird die Jugend vor allem von aufgeschlossenen Künstlern wie Lady Gaga beeinflusst. Sie ist bekannt für ihre selbstbestimmten Botschaften, extravagante Kleidung und beeindruckenden Tanzshows. „Don´t stop the Music“ präsentiert dem Publikum einen Hit nach dem anderen, wobei jede Nummer die Essenz seiner Epoche wiederspiegelt!

http://www.newstar-management.de/

Willy Astor & Freunde

14. Jan

Willy Astor & Freunde

The Sound of Islands "Guitar"

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 36,30 €/AK 38, nummerierte Platzkarten

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Nach dem großen Erfolg von "Sound of Islands – Best of Classics" des Komödianten und Komponisten Willy Astor dürfen sich die Zuschauer nun endlich auf eine Fortsetzung freuen.

 

Als Willy Astor 1994 neben seiner Arbeit als Silbendrechsler das erste Album seines rein musikalischen Projekts „The Sound of Islands“ herausbrachte, ahnte er wohl selbst nicht, wie viele Fans er in so kurzer Zeit für seine „zweite Schublade“ gewinnen würde. Sechs erfolgreiche Alben sind seither erschienen, auf denen Willy Astor die Zuhörer mitnimmt in die Welt der unterschiedlichsten Musikstile, von Tango bis Bossa Nova, von afrikanischen Stimmungen bis Flamenco, von Blues über bayrische Volksmusik bis Jazz - eine stilistische Vielfalt, die jeden Zuhörer in den Bann schlägt. Im Oktober hat Astor mit „Guitar“ das von vielen erwartete sechste Album veröffentlicht. Sämtliche Rezensionen fielen überschwänglich aus, und die ersten Konzerte der aktuellen Tour mit der neuen Besetzung Ferdi Kirner [guitars], Nick Flade [p, key, b] und Marcio Tubino [perc, sax] begeisterten das Publikum mit wahren Klangskulpturen und gemalten Tönen. Ein akustisches Erlebnis der Extraklasse!

 

 

http://www.willyastor.de/servus/

Hannes Ringlstetter & Band

19. Jan

Hannes Ringlstetter & Band

PARIS. NEW YORK. ALTEISELFING

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 31,90 €/AK 33,- €, freie Sitzplatzwahl

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Ein musikalisch unterhaltsamer Roadtrip mit Hannes Ringlstetter und seiner Band. Support: Pam Pam Ida (in kleiner Besetzung)

Willkommen zu einer ganz speziellen BühnenReise. Sie steht unter dem Motto des Titelsongs der Show:

Bau ma auf, bau ma ab, fahr ma wieder weida, mir san älter worden aber net vu gscheider, B8 B 20 A 93, Deutschland, Bayern, Österreich, München, Passau, Linz und Wien, Paris, New York, Alteiselfing.

Hannes Ringlstetter nimmt Sie auf seine ironisch-liebevolle, aber auch mal knorrig-kraftvolle Art mit auf die Reise in Geschichten und Liedern. Sie fahren über „La Gomera“, „New York City“ „Budapest“, an den „Würstelstand“ nach Wien, lernen tanzen in „Paris“, treiben sich mit ihm aber auch in heimischen Gefilden wie in der „Dorfdisco“ rum, besuchen „Oberammergau“ oder kehren ein im Wirtshaus bei der „Königin der Gastwirtschaft Marlene“, Chillen am „Baggersee“ und landen schließlich wieder zuhause. In Ringlstetters Fall in „Niederbayern.“

Die neue große Unterhaltungsshow von Hannes Ringlstetter mit seiner fulminanten Band und Crew on the road. Don`t miss it! Steigen Sie ein, fahren Sie mit. Es werden ständig neue nette Menschen zum Mitreisen gesucht.

 

Pam Pam Ida: Ihre Musik bedient sich bei Georg Ringsgwandl, Paul McCartney und Bilderbuch. Manchmal hört man die 80er, manchmal 2017, oft funktioniert die Einordnung nicht. Die Heimat von Pam Pam Ida ist der 700-Seelen-Ort Sandersdorf im Naturpark Altmühltal. Das junge Projekt mausert sich gerade zum Geheimtipp bayerischsprachiger Musik zwischen Pop und moderner Wirtshausmusik.

 

 

Ringlstetter wird präsentiert von Bayern 2

https://www.ringlstettertv.de/kontakt

Das Beste von Austria 3

20. Jan

Das Beste von Austria 3

Präsentiert von der originalen "Austria 3"-Band

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 34,10 €/AK 36 €, Sitzplatzwahl frei

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Harald Fendrich, Ulli Bäer, Harry Stampfer & Garry Lux, die Begleitmusiker der Austropop-Größen Ambros, Danzer und Fendrich, präsentieren mit "Das Beste von Austria 3" ein einzigartiges Programm mit Musik und vielen Blicken hinter die Kulissen der Supergroup aus Wien.

1997 schlossen sich drei große Österreicher zu einem Best-of österreichischer Musik zusammen: Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und der 2007 verstorbene Georg Danzer schrieben mit Austria 3 Geschichte. 20 Jahre später bringt ihre Band Wir4 diese Geschichte wieder auf die Bühne. Seit Jahrzehnten sind sie untrennbarer Teil des Austropops. Zum Jubiläum verbinden sie in einer exklusiven Melange Musik, Fotografie und Film zu einem intimen Porträt über die Erfolgsstory Austria 3.


Es begann als karitative Initiative und sollte eigentlich eine einmalige Angelegenheit bleiben. Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer gründeten vor 20 Jahren den Verein "Initiative für Obdachlose" und gaben als Zeichen ihrer Solidarität mit den Wiener Obdachlosen am 10. Dezember 1997 ein legendäres Konzert im Theater an der Wien. Es kamen genug Spenden zusammen, um ein Haus für obdachlose Senioren finanzieren zu können. Nicht nur die Benefizaktion war ein voller Erfolg, auch die Fans der bisher einzeln agierenden Musiker verlangten nach mehr. Die fast zehnjährige Erfolgsstory von "Austria 3" begann.

Den drei Liedermacher-Heroen war es eine Herzensangelegenheit mit den geschätzten Kollegen auf der Bühne zu stehen, und sie starteten eine zweite Karriere mit imposanten Erfolgen, unvergesslichen Konzerten, darunter immer wieder Benefizauftritte, die u. a. drei Wohnhäuser finanzierten und goldenen Schallplatten. Seit dem ersten Konzert waren nur Freunde und enge Wegbegleiter an ihrer Seite, die sich Wir4 nennen. Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich (der jüngere Bruder von Rainhard) und Harry Stampfer gingen auch nach der Auflösung von Austria 3 gemeinsame Wege. Mit ihrem Format "Das Beste von Austria 3" bringen sie nicht nur die bekannten Melodien und Lieblingslieder in die Ohren der Fans. Das Konzept der Konzerte ist einmalig. 

Ambros - Fendrich - Danzer, das sind nicht nur Musiker, das sind Personen voller Geschichten. Die vier Bandmitglieder kennen diese Geschichten wie keine anderen. Sie waren schon lange vor Austria 3 immer Teil des Geschehens. Wolfgang Ambros produzierte einige Soloalben von Ulli Bäer, auf denen auch Rainhard Fendrich als Backgroundsänger zu hören ist. Sowohl Ambros, Fendrich als auch Danzer verpflichteten Gary Lux als Live-Keyboarder auf ihren Tourneen. Fendrichs jüngerer Bruder Harald spielte für fast zwei Jahrzehnte Bass in dessen Band und Harry Stampfer war und ist unverzichtbarer Taktgeber am Schlagzeug von Wolfgang Ambros. Wir4 waren immer hautnah dabei.


"Das Beste von Austria 3" ist mehr als eine Verbeugung vor großen Musikern und größerer Musik – es ist eine Dokumentation über Popgeschichte. Zusammen mit einer Regisseurin wurden alte Dokumente ausgegraben und für die Bühne zusammengestellt. Wir4 zeigen Fotografien und Filmmitschnitte, die nirgendwo sonst zu sehen sind und verbinden sie mit ihren eigenen Erfahrungen, Anekdoten und einzigartigen Geschichten zu einem Konzerterlebnis, das man nicht vergessen wird.

Wir4 ist keine "Austria 3"-Coverband, Wir4 ist DIE originale "Austria 3"-Band. Näher kann man dem Mythos nicht sein.

http://www.dasbestevonaustria3.at/

Das große Bulli-Abenteuer

25. Jan

Das große Bulli-Abenteuer

Foto- und Filmreportage von Peter Gebhard

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 17,20 €/ AK 18 €

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Von Istanbul bis zum Nordkap: Mit einem 42 Jahre alten Bulli fuhr Fotograf Peter Gebhard quer durch Europa. Von seinen 14000 Kilometer Abenteuern mit diesem Kult-Fahrzeug berichtet er mit faszinierenden Aufnahmen in seiner neuen Reportage.

Der VW T1 – Inbegriff von Entschleunigung und Nostalgie. Durch langsames Vorankommen den Menschen und der Landschaft intensiv begegnen: das war das erklärte Ziel des renommierten Fotografen und Kulturfabrik-Stammgastes Peter Gebhard, als er zu seiner 99 Tage andauernden Reise vom Bosporus bis zum Nordkap aufbrach. Neben den vielen umwerfenden Eindrücken gab es auch anstrengende und gefährliche Passagen – sowohl für den Oldtimer als auch den Fahrer. Sich Pass-Straßen ohne Servolenkung hinauf zu rudern, sei unglaublich kräftezehrend. An der Grenze zwischen Schweden und Norwegen seien sie nur knapp einer Gruppe aggressiver Alkoholschmuggler entkommen, so Gebhard. In Kroatien blieb der Bus liegen und wurde von einem VW Käfer in eine Werkstatt geschleppt. Diese und viele andere Stories erzählt Peter Gebhard spannend und eloquent zu seinen Aufnahmen und entführt nicht nur Bulli-Fans einmal mehr auf eine bewegende Reise durch beeindruckendes Terrain.

www.peter-gebhard.de

TBC Totales Bamberger Cabaret

26. Jan

TBC Totales Bamberger Cabaret

"Der Jahresrückblick 2017"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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Ob Gesellschaft, Kultur oder Sport - erleben Sie eine 90-Minuten-Randale durch die Skandale, werfen Sie einen Kleinkunstblick auf die große Politik!

TBC, das Totale Bamberger Cabaret, präsentiert, wer top war und wer flop, was ein Hit war und was Shit! Vom Best-Of bis zum Rest-Of 17 wird geklatscht, getratscht und abgewatscht, kein Neujahrswunsch bleibt offen. Mit der Fürther Spaßkanone Michael A. Tomis haben Georg Koeniger und Florian Hoffmann einen ebenbürtigen Partner gefunden. TBC ist und bleibt, was es immer war – fränkisch verwurzelt, politischer als Comedy, lustiger als Kabarett, immer ganz nah dran am Publikum und am Zeitgeschehen. Und das alles jetzt mit neuem Schwung.

Also Augen zu und NOCHMAL durch!

http://tbc-bamberg.de/

Stefan Leonhardsberger

27. Jan

Stefan Leonhardsberger

"Rauhnacht" - eine Neujahrstragödie

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 € / AK 24 € / erm. 15 €

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FKS 18

Stefan Leonhardsberger ist ein Allround-Genie. Nach seinem Erfolgs-Debüt „Da Billi Jean is ned mei Bua“ präsentiert der österreichische Schauspieler und Sänger bei seiner exklusiv im Januar stattfindenden Tragödie „Rauhnacht“ ein One-Man-Spektakel, bei der er in eine Vielzahl von Rollen schlüpft  und er sich irgendwo zwischen Kabarett und Alpenwestern brillant um Kopf und Kragen spielt.
Die Story lässt einen spannenden Abend erahnen: Eigentlich hat der Höllerbauer Erich mit diversen Tierseuchen und einer irren Großmutter bereits alle Hände voll zu tun. Als seine Tochter Nora in der Silvesternacht verschwindet, steht für ihn fest: im neuen Jahr muss sich einiges ändern. Doch auch in der angesehenen Schottergrubendynastie Röbelreiterer liegen zwischen Raclette, Sekt und Neujahrskonzert die Nerven blank. Sturmtief Vladimir bringt sibirische Schneemassen, religiöse Fanatiker bereiten sich auf das Ende der Welt vor und langsam fragen sich alle: wo zur Hölle ist eigentlich Nora?
Martin Schmid sorgt als akustischer Bühnenbildner an der Gitarre für den Live-Soundtrack und auch BILLI-JEAN Co-Autor Paul Klambauer ist in der Rauhnacht wieder mit von der Partie.

(Foto: Jasmina Magliari)

www.stefan-leonhardsberger.de

"Pumuckl zieht das große Los"

02. Feb

"Pumuckl zieht das große Los"

Theater Knuth - AUSVERKAUFT

Fr, 09.15 Uhr, Kulturfabrik
plus 11 Uhr Eintritt 4,50 €

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Figurentheater und Schauspiel nach einem Stück von Ellis Kaut
für Kinder ab 4 Jahren
Pumuckl überredet den Meister Eder, bei einem Preisausschreiben
mitzumachen, und tatsächlich gewinnt Eder die Schiffsreise. Dabei handelt
es sich jedoch um eine Falle: Der große blaue Klabauter und seine kleinen
Klabautergehilfen wollen Pumuckl zurück ins Meer holen.An Deck des Urlaubsdampfers freundet sich Pumuckl mit einem der kleinen Klabauter an.  Aber auf See will er nur bleiben, wenn Meister Eder mitkommt.

www.theater-knuth.de

Soirée im Café

02. Feb

Soirée im Café

"Gut gestimmt"

Fr, 21.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 11,50 € AK 13 € / erm. 8 €

Rother Poetry Slam

22. Feb

Rother Poetry Slam

Literatur - Performance - Comedy

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Nur AK 6 € / erm. 4 €

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Seit über sechs Jahren läuft der Rother Poetry Slam in der Kulturfabrik und dürfte längst kein Geheimtipp mehr sein. Mittlerweile pilgern bis zu 150 Slam-Begeisterte in die Kulturfabrik, um die Dichter*innen beim Wettstreit anzufeuern und mitzubestimmen, wer Sieger*in des Abends wird. Denn das ist Poetry Slam: Eine Show mit hoher Interaktion mit dem Publikum, das auch als Jury fungiert und mittels Applaus, bzw. Wertungstafeln, darüber entscheidet, wer die Bühne als Champion verlässt. Moderiert wird von Michael Jakob, der in seiner aktiven Zeit (2003-2011) zu den erfolgreichsten Slammern des Landes gehörte und außerhalb des Wettbewerbs wieder eigene Stücke präsentieren wird. Auf www.frankenslam.de und www.facebook.com/slamroth findet man stets aktuelle Informationen. 

Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn

23. Feb

Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn

"Der Name ist Programm"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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Wenn Otto Göttler, Gründer des Jodelwahnsinns, zu seiner Ziach greift, ist Aufhorchen angesagt: Zuerst auf das, was ihn ausmacht, das Instrument und die ureigene Bairische Heimatsprache perfekt miteinander zu verschmelzen.

Dann sein „Botschaften vermitteln“, frisch, frech und frei von der Leber weg. Mit ihm Petra Amasreiter, die virtuose Geigerin, die mit ihren Liedern zeigt, dass sie mächtig auf Zack ist und weit mehr als „liab dreinschaun“ kann, und mit dem Gitarristen und Komponisten Wolfgang Neumann, Meister der Sound-Raffinesse und des Tiefgangs, ist dieses Trio „der Wahnsinn“.

Mit Ziach, Säge und Trompete, mit Tuba, Geigen- und Gitarrenzauber und ganz viel Spaß am Tun geht’s beherzt und ohne Scham ans Werk. Sollte all das nicht genügen, die Welt da draußen zu erreichen, dann gibt’s ja noch den bewährten Jodler, der beim Jodelwahnsinn auch „den Schmerz in die Welt hinaus schreit“. So virtuos verpackt kann man ihn ertragen, den Weltschmerz, vor allem mit dem Funken Humor, den dieses Trio in Minutenschnelle zu einem lodernden musikalischen Riesenfeuerwerk entfacht, dessen Rauchzeichen weit über die Bayerischen Grenzen hinaus getragen werden – laut frech und herrlich schräg – „Der Jodelwahnsinn“ eben!“

Fotos: Imke Peters

www.bairisch-diatonischer-jodelwahnsinn.de

Irish Spring 2018

26. Feb

Irish Spring 2018

Festival of Irish Folk Music 2018

Mo, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 26 € / AK 27 €

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Das wohl wichtigste Frühlings-Folk-Festival des Landes wird auf der 18. Tournee erneut mit großer Vorfreude als bewährtes Rezept gegen den Winter-Blues die Bühnen erobern.

Wie immer gibt es Entdeckungen und Bewährtes aus dem weiten keltischen Klangkosmos zu erleben. Faszinierend, wie die junge Generation dem Folk wieder eine Zukunft gibt: Sie begeistert mit den schwungvollen Tanzrhythmen der Jigs, Reels und Hornpipes, den gesungenen Balladen, traditionell genauso wie im immer wieder zeitgemäß gefärbten Folk-Pop Gewand. Dabei setzen sie auf handgemachte Klänge akustischer Instrumente wie Flöten, Akkordeon, Geige, irische Trommel, Harfe und Gitarre. Durch den direkten Draht ins Herz der keltischen Szene trägt das 18. Irish Spring diesem Trend Rechnung und wirft einen Blick auf die aktuell wichtigen Entwicklungen.
Spannung verspricht die Begegnung dreier Gruppen aus den keltisch geprägten Regionen Irland und Nova Scotia („Neu-Schottland“ in Kanada). Die wilden Schwestern Cassie & Maggie MacDonald schaffen es, zu zweit wie eine volle Band zu klingen. Meisterliches Handwerk auf Fiddle (Cassie), Gitarre und Klavier (Maggie), wunderschöne Gesangsharmonien und mitreißender Steptanz sind die Erfolgs-Zutaten der beiden Ausnahme-Talente. Kürzlich wurden die Kanadierinnen u.a. als „New Group of the Year“ ausgezeichnet.
Ein schnell aufgehender Stern der Szene ist das irische Quartett Ríanta um Geigenkönigin Karen Hickey (u.a. mit Celtic Superstar Carlo Nunez) aus Kerry und Akkordeon-Hexer Conor Moriarty. Ihnen zur Seite stehen die Brüder Stephen (Gitarre) und Eamon Rooney (Percussion) mit gefühlvollen Rhythmen und Harmonien. Ríanta schafft eine elegante Brücke zwischen erdiger Tradition und innovativen neuen Klangbildern.
Den Abend eröffnen mit High Time drei junge Virtuosen aus Connemara. Sie spielen und singen zusammen seit ihrer Kindheit und sind ein wunderbares Beispiel lebender Tradition des „alten“ Irlands in zeitgemäßem frischen Anstrich.
Als letztes Highlight versammeln sich zum Abschluss traditionell alle Künstler auf der Bühne zum rauschenden Finale mit dem Publikum.

http://www.irishspring.de/

Michael Mittermeier

27. Feb

Michael Mittermeier

LUCKY PUNCH - Die Todes-Wuchtl schlägt zurück" SPARRINGSRUNDE

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 29,70 € / AK 31 €

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Ein Mann, ein Mikro, keine Regeln: Ring frei für die klassische Stand Up Comedy des Michael Mittermeier. Mit Anzug und Style. Ehrlich, hart und ohne Mundschutz.

LUCKY PUNCH = englisch für glücklicher, alles entscheidender Treffer des hoffnungslos unterlegenen Kämpfers

Todes-Wuchtl = österreichisch für lustigste Pointe auf der nach oben offenen Bist-Du-Deppat-Skala

Unter stehenden Ovationen des Prix Pantheon-Publikums nahm Michael Mittermeier unlängst den Sonderpreis in der Kategorie „Reif & Bekloppt“ entgegen – als erster Künstler, der den renommierten Prix Pantheon ein zweites Mal erhalten hat. Grußbotschaften per Video sendeten u.a. Comedy-Legende Eddie Izzard und Kabarettist und Filmemacher Josef Hader. Kein Zweifel: Michael Mittermeier ist eine Klasse für sich; einer, der sich immer wieder neu herausfordert. In seinem brandneuen Programm „Lucky Punch“ geht es um nicht weniger als den Comedy-Kampf des Jahrhunderts. In der rechten Ecke als Herausforderer: der Komiker. In der linken Ecke der Favorit: die Absurdität des Alltags und ihre großen Brüder. Michael Mittermeier, der bayrische Karate Kid der Stand Up Comedy fightet, wie man ihn kennt und liebt: Schweben wie Bruce Lee und stechen wie Biene Maja. Aber vor dem Showdown kommt das Kräftemessen und entsprechend wird in dieser Sparringsrunde kühn ausprobiert und die Taktik geschärft.
Ein furioses K.O. in 90 Minuten.

http://www.mittermeier.de/

Chiemgauer Volkstheater

02. Mär

Chiemgauer Volkstheater

"Der Kartlbauer"

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Kat I VVK 24,10 €/ AK 26 € Kat II VVK 21,80 € / AK 23 € (nummeriert)

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Auf dem Kirchbauer-Hof ist einiges im Argen. Seit Bauer Martin nach einer unglücklichen Liebe nichts mehr von den Frauen wissen will, ist er dem Kartenspielen verfallen. Jeden Tag haben seine Schwester Anna und Knecht Gustl Angst, dass er Haus und Hof verspielt. Doch so sehr die beiden es auch versuchen, sie können ihn nicht kurieren. Als die hübsche Christl als Aushilfe an den Hof kommt, sieht es zunächst so aus, als könne sie Martins Herz erweichen. Doch Martin hat ein unglückseliges Kartenspiel mit dem Großbauern Bachmeier verloren und sich verpflichtet dessen hässliche und naive Tochter zu heiraten. Spielschulden sind Ehrenschulden! Verzweifelt greift der Bauer noch einmal zu den Karten um sein „Glück“ zurückzugewinnen, doch alles wird noch schlimmer... Erst durch ein Gespräch unter Frauen und einer waghalsigen Aktion der Pfarrersköchin Zenzi dreht sich das Blatt und alle auf dem Hof dürfen hoffen... Bis zum nächsten Kartenspiel...Mit Mona Freiberg, Kristina Helfrich uvm. Regie: Bernd Helfrich

www.chiemgauer-volkstheater.de

Lizzy Aumeier & Die weißen Lilien

03. Mär

Lizzy Aumeier & Die weißen Lilien

Damensalonorchester - "Les Femmes Fatales"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,90 € / AK 26,- €

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Fünf hochvirtuose, ausgezeichnete Musikerinnen um die Kabarettpreisträgerin Lizzy Aumeier, widmen sich den Geheimnissen weiblicher Legenden.

Als Kabarettistin ist Lizzy Aumeier von deutschen Bühnen nicht mehr wegzudenken. Darüber hinaus hatte sie als Gründerin und Mitglied von/in Bayerns einzigem Damen-Salonorchester "Die weißen Lilien" (vormals "Lilienweiß") von Anfang an ein zweites, noch musikalischeres Standbein auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mit ihrem neuen Programm "Les Femmes Fatales" bieten die fünf ein bezauberndes, einzigartiges Spektakel mit großartiger Musik, Situationskomik und vielen Überraschungen. Erfahren Sie Neuigkeiten, Gerüchte und Enthüllungen über Mata Hari, Marie Curie, Marie Antoinette oder Zarah Leander, eingebettet in die schönsten Melodien der Salonmusik! Die weißen Lilien sind Svetlana Klimova (Solovioline), Baronesse Irene von Fritsch (Violincello), Alice Graf (Konzertdirektion) und Gaby Athmann (Flöte).



Monika Gruber - AUSVERKAUFT

08. Mär

Monika Gruber - AUSVERKAUFT

"Wahnsinn!"

Do, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Roth
ausverkauft

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Wahnsinn! Europa bricht auseinander, England macht Bayern vor, wie Autonomie funktioniert, der Speckknödel aus Nordkorea und die gelbste Föhnwelle der USA spielen Volleyball mit der Welt – über den Quadratschädel von Putin hinweg. In Deutschland zerstreiten sich Familien und Freundeskreise über die  Flüchtlingssituation, während Forscher herausgefunden haben, dass es vielleicht doch nicht nur Männer und Frauen gibt, sondern insgesamt 59 geschlechtliche Zuordnungen. Wahnsinn! Die ganze Welt is’ narrisch worn! Warum sind Kinder inzwischen Projekte, und der eigene Körper ein Optimierungsprodukt? Warum ist der Thermomix inzwischen ein vollwertiges Familienmitglied, während die eigene Mutter im Altersheim vereinsamt? Warum ist Political correctness inzwischen zur Religion geworden? Stirbt guter Humor wirklich aus? Warum ist Burnout inzwischen ein Statussymbol? Gibt es einen Zusammenhang damit, dass Frauen Whatsapp (bayrisch: „What, Sepp?“)-Gruppen für Einhörner gründen? Wie komme ich trotzdem zufrieden durchs Leben? Und werden Bayern und Deutschland vielleicht doch noch einmal glücklich miteinander, weil Gegensätze sich anziehen?

Monika Gruber schimpft und grantelt in ihrem sechsten Bühnensoloprogramm „Wahnsinn“ über all das, was sie so aufregt, narrisch macht und berührt. Sie  watscht ab, sie flirtet und versöhnt, sie hält die Fahne des gesunden Menschenverstands hoch in einem zweistündigen Hochgeschwindigkeitsmonolog durch eine immer verrückter werdende Welt. Mehr Wörter werden Sie im deutschsprachigen Raum für Ihr Geld nicht finden.

Wahnsinn!

Dr. Feelgood [UK]

18. Mär

Dr. Feelgood [UK]

Rhythm'n'Blues Live-Act

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,20 €/ AK 30 € / ZAC 22,70 €

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Einer der weltweit beliebtesten und aufregendsten Rhythm and Blues Live Acts meldete sich zurück! Als rau und kompromissslos gelten ihre Auftritte – und genau dafür werden sie von ihrer Fangemeinde gefeiert.

In den Siebzigern wurden Dr. Feelgood mit Hits wie „Roxette“, „Back in the Night“, „Milk and Alcohol“, „Going back home“ oder mit dem mit Gold ausgezeichneten Song „See you later Alligator“ weltberühmt. Ihr erstes, 1976 erschienenes Live-Album „Stupidity“ landete sofort auf Platz 1 der englischen Charts. Das letzte Album mit Lee Brilleaux – „Down at the Doctors“ (1994), wurde live in der DR. FEELGOOD Music Bar (heute das Oysterfleet Hotel) in Canvey Island nur zwei Monate vor seinem Tod aufgenommen. Die derzeitige Besetzung der Band besteht aus Kevin Morris am Schlagzeug und Phil Mitchell am Bass, beide seit 25 Jahren Mitglieder der Band, außerdem Steve Walwyn, seit 17 Jahren in der Band, an der Gitarre. Der neueste Zugang ist Sänger Robert Kane (früher bei The Animals), der sich 1999 der Band anschloss. Im Jahr 2000 veröffentlichte EMI records mit Chess Masters das erste Album mit Robert als Sänger. Bis heute ist ihr Enthusiamus auf Tour zu sein ungebremst. Denn sie leben und lieben das, was sie sind: Eine der besten Live-Bands aller Zeiten! 

www.drfeelgood.org

Sari Schorr Band [USA]

20. Mär

Sari Schorr Band [USA]

Die Stimmsensation aus New York

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 21,60 € / AK 23 € / ZAC 17,40 €

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Eine denkwürdige Deutschland-Premiere feierten Sari Schorr & The Engine Room im Rahmen der 26. Rother Bluestage in der Galaxy Bar Lounge. Jetzt holen wir „Lady 100.000 Volt“ auf die Hauptbühne.

Sari Schorrs Auftritt geriet derart grandios, dass sich ein Kritiker gar fragte, ob dies DER Auftritt der 26. Rother Bluestage gewesen und ob er noch getoppt werden könne. Von einer „Lehrstunde an Blues-Rock-Unterhaltung am Rande des Superlativs“ war die Rede, von einem „absoluten Vulkanausbruch an Intensität, Spielfreude und Begeisterung“. Das New Yorker Energiebündel begeisterte als charmante, immer lächelnde, charismatische Sängerin mit souveräner Präsenz, die dazu sehr viel Herzlich- und Dankbarkeit ausstrahlt. 

Nach Saris erstem Album mit dem bezeichnenden Titel „A force of nature“ folgt nun der zweite, ebenfalls von Mike Vernon produzierte Streich, wieder schrieb Sari die meisten der Tracks selbst. Angekündigt wird die neue Scheibe als wahre „Sonneneruption“ – ein ehrgeiziger Vergleich, doch für die ausgebildete Opernsängerin Sari mit Sicherheit kein Problem. Ins Boot geholt hat sie sich dafür eine brandneue Band, allen voran der neueste aufgehende Stern am britischen Gitarrengotthimmel Ash Wilson

„Am Rande des Superlativs“ (Hilpoltsteiner Kurier, 31. März 2017)

http://www.sarischorr.com/#2017-tour

Electro Deluxe [F]

21. Mär

Electro Deluxe [F]

"Circle" - Tour

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 35,20 € / AK 37 € / ZAC 28,40 €

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Handgemacht, kompakt, ungezügelt und hochgradig energiegeladen. Mit knackigem Funk, einer fetten Bläser-Sektion und einem charismatischen Frontmann zünden diese sieben Monsieurs von der ersten Sekunde an ein üppiges musikalisches Feuerwerk.

„Nach diesem Abend muss ein Adjektiv neu gesteigert werden: Heiß, heißer, Electro Deluxe(…)“, schreibt die Schwäbische Post zum Auftritt beim Jazzfestival Aalen. In Frankreich ist die Band von keinem Festival-Lineup mehr wegzudenken und füllt Clubshows regelmäßig mit deutlich über 1000 Zuschauern. Alle letzten vier Alben stiegen als #1 in die Jazz Charts ein und erreichten eine Top-10-Platzierung in den Pop Charts. Aber auch im  deutschsprachigen Raum hat sich die Funkcombo ihr Publikum erspielt und bei ihren Konzerten u.a. bei den Festivals in Stuttgart, Basel, Gronau, Rottweil, Aalen, Jena & Kassel Publikum, Veranstalter & Presse begeistert. Mit originalem Vintage-Equipment und zu einer perfekten Einheit verschmolzen erzeugen Electro Deluxe einen mitreißenden Cocktail aus schmutzigem Funk & Soul, der sofort in Ohr und Beine geht. Der Sound der Orgel, der als Hommage an die großen Soul-Häuser angelehnt ist, wird von den Blechbläsern begleitet, die direkt an den Funk-Flamboyant-Gruppen-Sound erinnern. Diese Shows besucht man nicht einfach nur, man ist sofort ein Teil davon - direkt und ohne doppelten Boden. Um US-Lead-Sänger James Copley scharen sich Jeremie Coke am Bass, Gael Cadoux an den Keys, Thomas Faure am Sax, Arnaud Renaville an den Drums, Vincent Payen an der Trompete und Betrand Luzignant an der Posaune. Vive le Jazz, vive la France!

www.electrodeluxe.com

Jesper Munk [D]

22. Mär

Jesper Munk [D]

"Claim"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,20 €/ AK 30 € / ZAC 22,70 €

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Er kommt zurück: Seit seinem umjubelten Konzert in der Kulturfabrik sind drei Jahre vergangen. Gereift und noch gefestigter in Stimme und Ausdruck präsentiert der Münchner Vollblutmusiker und Wahlberliner Jesper Munk einen Sound irgendwo zwischen retrospektivem und zukunftsweisendem Blues.

Intensiv, echt, kraftvoll: Der charismatische Sänger und Gitarrist lotet seit jeher musikalische Universen aus – ein Prozess, den er im Jahre 2016 mit seiner „Working Title Tour“ live dokumentierte und in Folge mit seinem letzten Album „Claim“, das bei Warner erschien, so eindrucks- wie seelenvoll belegte. Seitdem erweitert er sein Spektrum als Sänger, Songwriter und Gitarrist stets und stetig und formt eigenwillige Songs zwischen Rock, PostPunk, Glam, Folk und Soul, ohne dabei seine Leidenschaft für den archaischen Blues der 1930er- und 1940er-Jahre aus den Augen zu verlieren – zusammengehalten durch Jespers außergewöhnliche, unverkennbare Reibeisenstimme. Denn wenn man Jesper Munk zum ersten Mal singen hört, erweckt der Verstand das Bild eines altgedienten Lebenskünstlers, der seine Zeit mit Whiskey und Tabak verbringt, die Gitarre auf dem Rücken und einem permanenten Glimmstengel im Mundwinkel. Auch wenn der Glimmstengel wirklich sein Markenzeichen ist – so ist Deutsch-Däne erst 25 Jahre alt und erinnert mehr an den jungen David Bowie als an Tom Waits – auch wenn er den Pfaden von Jack White, Gary Clark Jr. Und The Black Keys folgt. Gekonnt mischt er auch gern reife Eigenkompositionen mit Coverversionen von Clint Eastwood, Little Walter, Etta James und Willie Nelson zu einer emotionalen Melange aus Blues, Folk und Soul und probiert sich auch in anderen Formationen – u.a. jüngst mit der Soul-Sängerin Lary. Zu uns kommt er in klassischer Triobesetzung. Und das ist gut so. Jesper Munk – am Besten pur!

www.jespermunk.de

Savoy Brown [UK]

23. Mär

Savoy Brown [UK]

"Witchy Feeling" - Tour 2018

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Stehplatz: VVK 33 € / AK 35 € / ZAC 26,60 € Sitzplatz: VVK 39,60 € / AK 42 € / ZAC 31,90 €

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Sie ist eine der legendärsten Rockgruppen des British Blues Booms und heute erfolgreicher denn je: Vordere Album-Chartplätze bescheren Savoy Brown um den Gitarren-Virtuosen Kim Simmonds gerade den dritten Sommer. Zusammen mit der jungen Gitarrenheroine Yasi Hofer bestreiten sie unsere Bluestage-Rocknacht.

Trotz oder wegen ihres frühen Exilgangs in die USA haben Savoy Brown bis heute ihren Sonderstatus gehalten. Fast unerwartet erreichte das vorletzte Studioalbum „Going to the Delta“ in den USA die Spitze der Billboard Blues Charts, und auch mit ihrem letzten, ebenfalls bei Ruf Records erschienenen Studioalbum „Devil to pay“ landete die Band wieder in den Top Five der US-Charts. Die Tourneen in den Staaten werden immer erfolgreicher und intensiver, selbst bei den legendären „Rock Legends Cruises“ sind Savoy Brown mittlerweile dabei. Kürzlich waren Kim Simmonds, Bassist Pat de Salvo und Drummer Garnet Grimm erneut im Studio, um ein weiteres Rock-Album einzuspielen. Nun kommt die famose Gruppe endlich wieder nach Europa, um das neue Album vorzustellen. Live werden aber auch die alten Glanznummern wie „Tell Mama“, „Hellbound Train“ „Street Corner Talking“ oder „Louisiana Blues“ zu hören sein. Und die Gitarre von Kim Simmonds macht immer noch den Unterschied zu allen anderen. Savoy Brown 2018: nicht weniger als der Rolls Royce des Blues Rock.

Als Anheizer ist die junge Ausnahmegitarristin Yasi Hofer mit ihrer Band erstmalig - und endlich - bei den Bluestagen zu erleben. Die Musikfachzeitschrift  „Eclipsed“ erklärte die gebürtige Ulmerin 2017 zu einer der 20 weltbesten Gitarristinnen und erhob sie gar in dieselbe Liga wie Joe Satriani oder ihren Entdecker Steve Vai. Dieser holte Yasi als 14-jährige (!) erstmals zu sich auf die Bühne und jammt während seiner Europa-Tourneen noch heute gerne mit ihr. Dabei begeistert die Absolventin des renommierten  „Berklee College of Music“ in Boston ihr Publikum nicht nur mit ihrem exzellenten Gitarrenspiel, sondern auch mit wunderbarem Sound, spannenden Songs und ihrer warmen Altstimme, die sie zwischen den Instrumentalstücken gekonnt einsetzt. Zwei Alben hat Yasi Hofer mittlerweile veröffentlicht, auf das 2014 erschienene Debüt „Yasi“ folgte Anfang 2017 „Faith“, erneut geprägt von Fusion-Rock, der differenzierte Musikstilrichtungen zu einer neuen musikalischen Einheit verbindet. 

Yasi Hofer und Kim Simmonds - da ist gemeinsames Jammen praktisch vorprogrammiert! 

http://www.savoybrown.com/

https://www.yasihofer.com/

Maceo Parker [USA]

24. Mär

Maceo Parker [USA]

„98% Funky Stuff“

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Stehplatz: VVK 39,60 € / AK 41 € Sitzplatz: VVK 47,30 € / 49 € Kein ZAC-Rabatt!

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Er gilt als der Inbegriff des Funk, sein Saxophonspiel ist mitreißend und unverkennbar und seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker.

Einst in der Rhythmus-Fraktion von James Brown, gilt Maceo Parker bis heute als einer der wichtigsten Vertreter seines Genres. Als „zwei Prozent Jazz und 98 Prozent Funky“ bezeichnet der Mann aus North Carolina seine Musik. Es ist ein bewegtes Leben, auf das der mittlerweile 74-Jährige Weltstar zurückblickt: Geboren 1943 in einer Musikerfamilie, gründet Maceo mit seinen Brüder bald eine eigene Band, bis er 1964 durch seinen Bruder Melvin in die Bläserabteilung der Band von James Brown aufgenommen wird und sich sechs wichtige Jahre später on dem als kapriziös geltenden Chef wieder trennt. Browns Ausruf „Blow your horn, Maceo!“ wurde legendär. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins und vielen mehr. Bis heute ist Parkers Schaffensdrang ungebremst, seine Verehrung auch durch junge Weltstars sein täglich Brot. Mit Prince, den Red Hot Chili Peppers, De la Soul oder Dee-Lite stand er in den vergangenen Jahren genauso auf der Bühne wie als feste Größe der WDR-BigBand. Seine Solo-Karriere startete Maceo erst relativ spät – und auch diese bescherte ihm großen Erfolg. In den 90ern veröffentlichte er erfolgreiche Alben wie „Roots Revisited“ und „Life on Planet Groove“. Später gründete er eine Bläsersektion mit Ron Tooley, Greg Boyer und Vincent Henry. Seither ist er hauptsächlich auf Tour. „Ich habe das Gefühl, dass es als Künstler meine Aufgabe ist, so viele Orte wie möglich zu besuchen", erklärt Parker auf seiner Website.

Über seine künstlerische Entwicklung vom Jazz hin zum Funk sagte er einmal: „Ich habe überlegt, wie Maceo Parker wohl Charlie Parker spielt. Aber dann habe ich gemerkt, wie viele andere genau das versuchen. Und so habe ich beschlossen, dass Maceo Parker so spielt wie Maceo Parker. Und der Stil war eben funky."
Mit Sicherheit beherrscht niemand die Art des Altsaxophon-Spiels so wie der Mann aus North Carolina – und vielleicht wird es auch nie wieder so jemanden geben. Der US-Musikjournalist Gene Santoro beschrieb seine Riffs einst als „überfall-¬artig“, Parker entwirre und stricke Melodien wieder zusammen, anstatt Akkorde zu zerlegen, seine Rhythmen vermittelten mittels feiner Nuancen im Timing ihre Botschaft, so, wie es James Brown mit seiner Stimme gemacht habe.

Für Maceo Parker hat Funk das Potenzial, die Menschen zusammen-zubringen. Und da die Bluestage genau das ebenfalls tun, können wir nur noch sagen: „Blow your horn, ‚Maceo!“

http://maceoparker.com/

Naturally 7 [USA]

25. Mär

Naturally 7 [USA]

„Both Sides Now“ - CD-Präsentation

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 39,60 € / AK 42 € / ZAC 31,90 €

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Gitarren-Virtuosen, Weltklasse-Bassisten und Super–Drummer gehören zum Erfolgsrezept der Rother Bluestage. Auch das Finale der 27. Festival-Ausgabe macht da keine Ausnahme – mit einem kleinen, feinen Unterschied: Diese Band braucht dazu nur ein Instrument, nämlich die menschliche Stimme.

Die sieben New Yorker von Naturally 7 gelten bereits seit vielen Jahren als eine der besten A-cappella-Gruppen der Welt. Der volle Band- und Orchester-Sound, den sie auf der Bühne produzieren, kommt ausschließlich aus ihren Stimmen. „Vocal Play“ nennen Naturally 7 das Imitieren von Drums, Bass, Gitarren, Brass und Keyboards. Spätestens seit ihren drei Welt-Tourneen mit dem kanadischen Superstar Michael Bublé, bei der sie in 25 Ländern vor über 4 Millionen Menschen als ‘Special Guest‘ auftraten, sind sie in der Musikwelt ein Begriff. Ihre musikalischen Partnerschaften, sei es live oder im Studio, reichen von Coldplay, Quincy Jones, Herbie Hancock, Queen, Xavier Naidoo, Sarah Connor, Helene Fischer, Phil Collins, Diana Ross bis eben zu Michael Bublé, mit dem sie bereits vier Duette aufnahmen. 

BOTH SIDES NOW ist das 7. Studio-Album der Band und stellt eine weitere bemerkenswerte Entwicklung der New Yorker-Vokalgruppe dar. Es besticht vor allem durch ihre wunderbaren, von Wärme geprägten Harmonien und Stimmen-Arrangements in Verbindung mit NATURALLY 7’s einzigartigem Talent, den Klang von verschiedenen Instrumenten mit ihrem Mund zu imitieren. Das Album enthält eine Vielzahl von Klassikern, angefangen mit dem von Anton Dvorak beeinflussten „Going Home“, über Englands Hymne „Jerusalem“ zu Roberta Flack’s „The First Time Ever I Saw Your Face“, Sting’s “Shape of my heart“, Paul McCartney’s „Pipes Of Peace“, dem Titel-Song „Both Sides Now“ von Joni Mitchell bis hin zu einer ganz besonderen Version von Adele’s Mega-Hit „Hello“. 

http://www.naturallyseven.com/

Andreas Rebers

13. Apr

Andreas Rebers

Amen

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 €/ AK 22 €

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Er ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt: Andreas Rebers.

Nach „Predigt erledigt” und „Rebers muss man mögen”, bildet „Amen” nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. „Amen” ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat. Das wird er natürlich auch in diesem Programm tun, also Akkordeon spielen, aber mit ohne Kalaschnikows.
Rebers benennt die Dinge, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich überhört werde - werde ich lieber falsch verstanden!” In den letzten Jahren hat sich nämlich viel verändert. An den Peripherien westlicher Demokratien brennt die Welt und über das Wolkenkuckucksheim des Establishments, ist mit aller Macht die Wirklichkeit herein gebrochen. Jetzt stellt sich natürlich die Lieblingsfrage der Deutschen: WER IST SCHULD?? Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten. Und so wird es sein wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte erkennt man immer etwas wieder, das meiste aber wird uns überraschen. Und so sagte neulich ein Zuschauer aus Boblowitz: „Bei Rebers lacht man gut”.

AMEN

http://andreasrebers.de/

HG Butzko

19. Apr

HG Butzko

Menschliche Intelligenz oder Wie blöd kann man sein?

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20 € / AK 22 €

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Als Captain Kirk und Mr. Spock mal einen entfernten Himmelskörper besuchten, kamen sie anschließend zu dem Fazit: „Es gibt keine menschliche Intelligenz auf diesem Planeten.“ Das funkten sie zur Erde.

Einem Planeten, auf dem vor tausenden von Jahren ein paar Leute Stimmen hörten, über die anschließend Bücher geschrieben wurden, worin zu lesen war, dass man so leben muss, wie in diesen Büchern geschrieben steht, oder man kommt in die Hölle. 

Das Erstaunliche ist nicht, dass diese Bücher Weltbestseller wurden. Das Erstaunliche ist, dass bis heute Milliarden von Menschen ihr Leben nach diesen Büchern ausgerichtet haben. Die einen wollen dabei einen säkularen, die anderen einen Gottesstaat, die einen mit friedlichen Mitteln, die anderen mit AstroTV.

Aber ob Dschihadisten im Nahen Osten, oder Evangelikale im Wilden Westen, selbst CDU/CSU berufen sich in ihrem Namen auf einen Religionsstifter, und auch wenn sie sich in der Wahl ihrer Methoden unterscheiden, so haben sie alle etwas gemeinsam: Sie vermischen in übergriffiger und unzumutbarer Weise Religion und Politik. 

Wobei unterschieden werden muss zwischen Religionen und Religiosität. 

Religiosität ermöglicht dem Einzelnen eine Beziehung zum Ganzen. Religionen sind Kartelle zur Durchsetzung von Machtinteressen. Deswegen brauchen Religionen unbedingt religiöse Menschen, um ihnen Gottesfurcht einzuflößen. Während religiöse Menschen nicht unbedingt Religionen brauchen, um den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen.

Höchste Zeit also für einen gläubigen Atheisten. Und wer wäre da nicht besser geeignet, als HG. Butzko, Dauergast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des deutschen Kleinkunstpreises. Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus. Er jongliert nicht mit Keulen, sondern mit Gedanken, und wenn er singt, dann ist es das Hohelied der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Butzkos Argumente sind nicht immer bequem, aber dafür logisch statt ideologisch. Und manchen spricht er dabei ins Gewissen, vielen aus der Seele, doch vor allem immer Klartext. Im Namen des Geistes, des Herzens, und der heiligen Lust am Leben. Da weiß man, was man hat. Amen! 

Gankino Circus

20. Apr

Gankino Circus

Die letzten ihrer Art

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 23,80 € / AK 25 € / erm. 16 €

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Wir befinden uns im Jahre 2018 n. Chr. Ganz Deutschland ist in der Hand von biederen Pop-Sternchen und einfallslosen Comedians ... Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Westmittelfranken bevölkertes Dorf namens Dietenhofen hört nicht auf, dem kulturellen Konformismus Widerstand zu leisten.

Angeführt wird dieser Widerstand von Gankino Circus: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe.Als „Die Letzten ihrer Art“ fackeln die fränkischen Ausnahmekünstler auf der Bühne ein furioses Feuerwerk ab, das Seinesgleichen sucht: rasante Melodien, schräger Humor und charmanter Unfug sind die zentralen Zutaten ihres einzigartigen Konzertkabaretts – ein Genre, das die vier Teufelskerle ganz nebenbei erfunden und mittlerweile zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben. Und mal ehrlich: Handgemachte Musik, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen und eine große Portion provinzieller Wahnsinn – wo gibt’s das heute noch? Ebenso unnachahmlich wie einmalig sind auch die vier Protagonisten, die das staunende Publikum durch den Abend begleiten. Da ist der Sänger, Saxophonist und begehrteste Junggeselle Dietenhofens: der elegante Arztsohn Dr. Simon Schorndanner junior. Maximilian „Knochenbrecher“ Eder ist der Mann fürs Grobe – dem Akkordeon vermag er dennoch Töne von zarter Anmut zu entlocken wie kein Zweiter. Der Bäckersbub und Percussion-Tausendsassa Johannes Sens begeistert mit wahrer Trommel-Akrobatik und heizt dem Publikum am Schlagzeug ordentlich ein. Nur Gitarrist, Kapellmeister und Dorfchronist Ralf Wieland scheint ein seltsames Geheimnis zu verbergen …

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Konzertkabarettabend – extravagant, originell, wunderlich! Oder mit den Worten des Münchner Merkurs: „Verrückt, das alles. Herrlich verrückt.“

BUCK 3 - Premiere

27. Apr

BUCK 3 - Premiere

Neues Trio von und mit Wolfgang Buck

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22,70 €/AK 24 €, freie Sitzplatzwahl

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Buck, Lauschus & Schellenberger - Die neue Trio-Besetzung von Wolfgang Buck

Der dialektische Songkünstler Wolfgang Buck kommt mit einer neuen Besetzung auf die Konzertbühne, ganz nach dem Motto „Klein aber fein“. BUCK 3 – so nennt sich das Trio – wird teils neue, teils bereits bekannte Songs des Bamberger Musikers und Songwriters spielen und neu zum Klingen bringen.

BUCK 3 – das sind:

Wolfgang Buck – dialektischer Songkünstler, Mundart-Lyriker und Geschichtenerzähler (Gesang, Gitarre, Moderation). Wenn er gerade nicht wohnt, kocht, Songs schreibt und das Leben genießt, ist er mit seinem Soloprogramm auf den Bühnen Süddeutschlands unterwegs. Wolfgang Buck lebt bei Bamberg.

Felix Lauschus – Multi-Instrumentalist und Vollblutmusikant (Trompete, Flügelhorn, Gesang, Percussions, Gitarre, Bass, Keyboards und vieles mehr, worauf man Musik machen und womit man Klänge erzeugen kann). Er ist Theatermusiker, Komponist und Schauspieler am Berliner Kabarett „Die Distel“ und spielte jahrelang bei der Berliner Soulband „Die Zöllner“. 18 Jahre lang war er festes Mitglied der Wolfgang Buck Band, vorher Gastmusiker.

Rupert Schellenberger – Klangprofessor und Sounddesigner (Keyboards, Gesang). Er betreibt im richtigen Leben das Tonstudio "ultramar labs" und entwickelt und gestaltet Soundkonzepte für Museen und Erlebnisausstellungen, z. B. das Klimahaus in Bremerhaven und das Nationalparkzentrum Königsstuhl auf Rügen. Er spielte 25 Jahre lang in der Wolfgang Buck Band, ist aufgewachsen in Unterfranken und lebt in Berlin.

Wer kommt bei BUCK 3 voll auf seine Kosten?

Genießer der Kuriositäten des fränkischen Dialekts mit all seinen skurrilen, zarten, gefühlvollen, hinterhältigen und witzigen Feinheiten (Text-Abteilung Wolfgang Buck), Liebhaber handgemachter Musik (Departement für Spielfreude Felix Lauschus), Musikhörer, die einen modernen, aber immer äußerst geschmackvollen Sound zu schätzen wissen (Klang-Labor Rupert Schellenberger) und alle, die einfach auf richtig gute Musik stehen.

www.wolfgang-buck.de

Akkordeonale

28. Apr

Akkordeonale

Internationales Akkordeon Festival

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 23,80 / AK 25 €

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Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires, niederländische Klangästhetik steht neben mit jazzigem Kontrabass aus Italien sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre - das Akkoreon setzt sich über alle Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg.

Das Akkordeon ist ein wahrer Multikulti -Tausendsassa, es bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet - ob als Solist oder tragbares Orchester. Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt – viel Feind, viel Ehr’! Grund genug, auf der AKKORDEONALE diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern!
Zum zehnten Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion "Kultur à la Welt". Herzstück der Akkordeonale ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Musizierenden im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken. 
So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musikerinnen und Musiker: die eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich erlernt. Mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen sie eine Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert, dafür einen lebendigen Austausch kreiert. Mit Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu etwas Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.
Ein virtuoses und temperamentvolles Fest der Klänge! 

Dimos Vougioukas  - Akkordeon vom Olymp

Dimos begann sein Akkordeon-Studium schon mit 11 Jahren am Konservatorium von Vólos, promovierte mit Auszeichnung und hat sich auf die Musik seiner Heimat Griechenland und den Balkan spezialisiert.
Er spielte mit erstklassigen Balkan-Akkordeonisten wie Petar Ralchev und Ionica Minune zusammen sowie mit diversen Koryphäen griechischer Musik (Nena Venetsanou, George Dalaras, Glykeria, Nana Mouskouri usw).
Neben seinen solistischen Tätigkeiten (u.a. beim Estoudiantina Orchestra und Philharmonischen Orchester von Vólos) hat Dimos zwei Bands: "Athens Tango" und das "Dimos Vougioukas Gypsy Ensemble". Außerdem arbeitet er als Komponist und Arrangeur.

João Pedro Teixeira - Feuriger Forró do Brasil

João Pedros musikalische Wurzeln erstrecken sich über eine breite Palette brasilianischer Musikgenres von den puren südlichen Xotes und Milongas bis hin zum Reichtum des nordöstlichen Forró Pé-de-Serra. João Pedro hat für sich eine außergewöhnliche Technik des Akkordeonspielens kreiert, die sich z.B. im Gebrauch der Bässe in einer bisher unbekannten Weise zeigt. Die Intimität zwischen ihm und seinem Instrument, seinen Arrangements und Improvisationen, sind berührend und mitreißend. Schon jetzt gehört João Pedro zu den legendären brasilianischen Akkordeonisten wie Hermeto Pascoal, Sivuca, Oswaldinho do Acordeão und Dominguinhos.

Youssra El Hawary  - Die Rose von Kairo

Youssra ist Akkordeonistin, Komponistin, Songwriterin, Sängerin und Schauspielerin. Ihr einzigartiger musikalischer Stil ist von verschiedensten Genres geprägt. Mit dem Akkordeon begleitet Youssra sich selbst bei ihren sozialkritischen politischen Liedern. In sehr kurzer Zeit wurde sie zu einer der ausgesprochenen Frauenstimmen in Ägypten, die besonders nach ihrem ersten Musikvideo "El Soor" oder "The Wall" (einem bissigen Kommentar zur Situation in Ägypten) viel Aufmerksamkeit erhielt. "El Soor" gewann den ersten Platz im weltweiten Fair Play Wettbewerb für Musikvideos gegen Korruption. Mit ihrer "Youssra El Hawary Band" ist sie auf Konzerten und Festivals in Ägypten und im Ausland unterwegs.

Omar Massa - Magie auf Bandoneon

Omar debütierte mit sieben Jahren im berühmten Tango-Haus "Café Tortoni" in Buenos Aires mit Musik von Astor Piazzola. Mit 12 begann er am Nationalen Konservatorium Bandoneon zu studieren, unterrichtet von renommierten Maestros wie Rodolfo Mederos, Marcos Madrigal, Julio Pane. und Alejandro Barletta. Obwohl Omar seine Wurzeln in der Tangomusik hat, widmet er sich der Konzertmusik, vor allem der Musik Astor Piazzollas und dem europäischen und lateinamerikanischen Barockrepertoire. Omar trat mit international bekannten Künstlern wie Placido Domingo auf, komponierte mehrere Ensemblewerke und ist als  Solist ein viel gefragter Musiker bei Symphonie- und Kammer-Orchestern in Amerika und Europa.

Servais Haanen  - Der Meister feiner Klänge

Als musikalischer Querdenker ist Servais Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

Veronica Perego  - Kontrabass aus Italien

Als Veronica das erste Mal einen Kontrabass in einem Konzert erlebte, hat sie sich auf Anhieb in das Instrument verliebt. Nicht nur wegen dem “fetten“ Klang, aber auch wegen der Rolle, die ein Kontrabass in einem Ensemble einnimmt. Also studierte sie neben klassischem Klavier ihr neues Lieblingsinstrument am Konservatorium in Turin bei Meister Furio Di Castri und nahm an verschiedenen Jazz-Meisterklassen teil. Veronica spielte u.a. auf dem Open Jazz Festival Ivrea mit Alessandro Minetto und mit Giampaolo Casati bei TedxCrocetta. Sie ist eine gern gesehene Musikerin auf Jazz-Festivals und in Jazzclubs quer durch Italien. Neben Jazz interessiert sie sich für Folk und Popmusik.

Rafael  Fraga - Gitarre und Fado-Gitarre

Rafael studierte klassische Komposition in Lissabon und Amsterdam. Seine wichtigsten musikalischen Einflüsse sind Bossanova, portugiesische Volksmusik, Jazz und klassisch-zeitgenössische Musik. Als Komponist und Arrangeur ist seine Arbeit davon geprägt, diese vielfältigen musikalischen Zusammenhänge und Perspektiven ausgewogen zu vereinen. In diversen Projekten arbeitete Rafael als Gitarrist, Komponist und Orchestermusiker – in verschiedensten Ensembles, mit Fado-Sängern und allen möglichen anderen Künstlern. Und dann gibt es noch sein "Rafael Fraga Quartet" mit dem wunderschönen Programm “Fado meets Bossanova“. 2014 hat er bereits die Akkordeonale bereichert.

http://www.akkordeonale.de/

Christina Rommel: Schokolade - das Konzert

13. Mai

Christina Rommel: Schokolade - das Konzert

Das Event für alle Sinne

So, 19.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 36,30 € / AK 38 € / erm. 19 € (Kinder bis 14 Jahre) - inkl. Schokolade

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Zum Muttertag ein ganz besonderes kulinarisches Konzerterlebnis für alle Sinne:
Christina Rommel & Band präsentieren "Schokolade – das Konzert" 

Christina Rommel und der Chocolatier werden die Gäste musikalisch und kulinarisch verführen und verwöhnen. Während Christina Rommel facettenreich die Bandbreite ihres Könnens präsentiert, werden vom Chocolatier Köstlichkeiten aus Schokolade bereitet, die dann von den Schokoladenmädchen serviert werden. Ein Genuss für alle Sinne!
Christina Rommel spielt mit ihren Musikern eigene, melodisch eingängige Songs rockig oder sanft verpackt, kombiniert mit guten deutschen Texten. Besonderes Highlight im Tourkalender der sympathischen Musikerin sind allerdings die Schokoladenkonzerte und der Hit der sinnlichen Art ist der Song „Schokolade“. Er ist Tribut, Liebeserklärung und persönliches Geständnis an die wichtigste süße Nebensache der Welt.

https://www.christina-rommel.de/ www.schokoladenkonzert.de

Weiberpower pur

19. Okt

Weiberpower pur

Sissi Perlinger, Lizzy Aumeier und Lisa Fitz

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 34 €

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Der Titel sagt alles. Die drei Bühnen-Powerweiber entzünden ein unglaubliches Feuerwerk an Pointen, dass die Lachmuskeln um Gnade flehen.

Kein Wunder, wenn drei der etabliertesten Kabarett/Comedy Frauen Deutschlands ihr vielseitiges und großartiges Material zusammen werfen und sich einen Traum erfüllen, für wenige Shows gemeinsam die Bühnen zu stürmen. Kabarett, Comedy, und Musik – einfach klasse Unterhaltung mit sprühendem Esprit und beißendem Witz.

So unterschiedlich und grenzenlos kann Humor sein ! Provokant und hintersinnig ist der wahnwitzige Abend, aber auch berührend und tiefgründig. Am Ende schreit das Publikum nach Zugaben und hat Tränen der Freude in den Augen, so haben die Shows bisher geendet, na, das wird gnadenlos heiter… !

LIZZY AUMEIER - großartige Kontrabassistin und Kabarettistin aus Neumarkt in der Oberpfalz.

Sie ist vielen bekannt als Moderatorin und Gast der TV-Sendung „Kabarett aus Franken“ und dem „Schlachthof“ im BR und häufig unterwegs mit Kabarettgrößen wie Gerhart Polt und Otti Fischer sowie den Biermösl Blosn und mit Solokonzerten sowie zu Gast u.a. bei den Nürnberger Symphonikern, den Nürnberger- und Regensburger Symphonikern. 

Ihr Körper ist ihr Kapital, („…und sie hat viel davon“ (Otti Fischer)) und das Markenzeichen der „Barbie-Fehlpressung“ und so entsteht daraus die wohl ansehnlichste Landkarte mit individuellen örtlichen Gegebenheiten, die man sich nur wünschen kann. Eine unvergleichliche Mischung aus: „..das Zwerchfell strapazierender, beißender Ironie, heißer Erotik, ausgefallenen Wortspielen und beispielhafter Musikalität“

Sie erhielt den AZ Stern des Jahres der Abendzeitung, 2010 den Deutschen Kabarettpreis:(…mit ihrer "musikalischen Körpercomedy" und "kaum zu überbietender Schlagfertigkeit" gehört sie zu den "witzigsten Frauen auf deutschen Kabarettbühnen". "Stand-Up-Comedy so wie sie sein sollte", befand die Jury) und 2012 Bayerischen Kabarettpreis.(…Lizzy Aumeiers voluminöse Präsenz kombiniert mit offenherzigem, selbstironischem Witz macht sie zu einer Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Komikerinnen. … Hemmungslos behandelt sie Themen wie Schönheitswahn, Männerträume, Sex und Macht. Eine Anti-Diva, die als „Sexgöttin aus der Oberpfalz“ nicht nur für, sondern auch mit ihrem Publikum spielt und mühelos jede Bühne erobert. Künstlerinnen ihres Kalibers wünscht man sich mehr!).

LISA FITZ - Stark, schauspielerisch und sprachlich auf höchstem Niveau.

Eine Powerfrau, Kultfigur, sexy Rocklady, weiblicher Macho – das sind nur einige der Etiketts, die Lisa Fitz im Laufe ihrer Karriere als Kabarettistin, Schauspielerin, Autorin und Sängerin angeheftet wurden. Das Bayrische Fernsehen verlieh ihr 2015 den Kabarett-Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. „Sie (…) provozierte das Establishment mit ihrem offensiven Auftreten und Eintreten für Themen, die ihr wichtig waren und bis heute sind. Ihre Gesellschaftsanalyse - mal derb, mal poetisch, aber immer politisch - ist getragen von tiefer Überzeugung." so hieß es in der Begründung der Jury. 

So wurde Lisa Fitz zum Inbegriff selbstbewusster und intelligenter Weiblichkeit. Seit 1985 ist sie wesentlich an der Entwicklung des deutschen Kabaretts beteiligt. Sie wurde u.A. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und der Ludwig-Thoma-Medaille ausgezeichnet und hat die Frauenbewegung in Deutschland nachhaltig beeinflusst und unterstützt. Als Spross der Künstlerdynastie Fitz studierte Lisa Musik, Ballett, Schauspiel und klassische Gitarre und steht seit dem 10. Lebensjahr auf der Bühne. 

Als Freigeist bekannt für liberale Gesinnung, d.h. dafür, überparteiliche und überkonfessionelle Satire zu schreiben, bezog sie dennoch immer politisch Stellung. Eine Besonderheit ihres Kabarett-Stils ist, tiefe Weisheiten in einer volksnahen Sprache zu ver-stecken, so dass sie leicht verdaulich wirken, wenn der subversive Inhalt auch oft im Halse stecken bleibt. 

Und oft muss man genau zuhören, um die Wahrheit im Witz vor lauter Lachen nicht zu verpassen. LISA FITZ ist und bleibt, wie ihre Kollegin Sissi Perlinger sagt, die „Speerspitze des Frauenkaba-retts“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

SISSI PERLINGER - wechselt Rollen und Kostüme mit einer präzisen Leichtigkeit

Sie ist Kabarettistin und Musikerin aber auch Bühnenschamanin, „Comedy-Ikone“, „Die Kaiserin der gehobenen Lachkultur“ und wurde oft als die „Callas des Comedy-Pop“ bezeichnet. Sie ist außerdem vielgelesene Buchautorin, Kostümdesignerin, Moderatorin sowie die Stimme der Prinzessin Lilifee. Auch war sie als quirlig-intelligenter Gaststar in unzähligen TV-Formaten und Talkshows zu sehen. 

Sissi Perlinger hatte ihre eigenen Fernsehshows in ZDF und ARD und wirkte als Schauspielerin in über 40 Fernseh- und Kinofilmen mit. 

Seit 1986 steht sie mit ihren selbst geschriebenen „One Woman Comedy Shows im gesamten deutschsprachigen Raum auf der Bühne. Das Publikum liebt die vielseitige „Skurril Entertainerin“ für ihre ungeheuer pointiert erzählten, persönlichen Geschichten und ihre selbstkomponierten Lieder, die sie mit ihrer wandelbaren 3 ½ Oktaven-Stimme zum Besten gibt. Dazu spielt sie Djembe, Schlagzeug und begleitet sich auf der Gitarre. Ihre tänzerischen Einlagen und die unvergleichliche Wandelbarkeit mit der sie in unzählige wunderbare Kostüme schlüpft reißt das Publikum von den Stühlen. Dabei ist der „Allround-Derwisch“ auf ansteckende Weise bejahend in den Aussagen und zeigt auf poetische wie auch brüllkomische Weise viele Wege auf, wie wir uns den Schalter im Kopf umlegen und nach einem durch gelachten Abend in eine positive Zukunft starten können. 

Die in Paris, Wien und New York ausgebildete Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin bekam den Dt. Kleinkunst-Preis, den Bayrischer Kabarettpreis, den „Adolf Grimme Preis mit Gold“ und wurde von der Akademie für Film und Fernsehen zur besten Schauspielerin des Jahres gekürt.

Django Asül

15. Nov

Django Asül

Letzte Patrone

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 22 24,90 € / AK 26 € / erm. 19 €

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Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und jetzt ist es richtig schön. Doch das Schöne ist: Eigentlich ist es schöner denn je. Also macht Django Asül weiter.

Denn endlich kehrt Ruhe ein. Die Zeit der Ungewissheiten ist vorbei. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Und auch der Allerletzte hat kapiert: Europa gibt es nicht.
Django Asül zieht daraus den richtigen Schluss: Raus aus dem Makrokosmos. Rein in den Mikrokosmos. Wo andere in die Midlife-Crisis schlittern, verirrt sich Django Asül zurück ins wahre Leben. Doch die Realität verzeiht nichts. Da muss jeder Schuss sitzen. Und irgendwann hat man nur noch eine Patrone. Die letzte Patrone. Im Visier: Das Wesentliche. Doch wer oder was muss in Deckung gehen? Und so bleibt zu befürchten: Es wird ein furioses Finale statt eines geordneten Rückzugs.

http://www.django-asuel.de/

Carolin No

17. Nov

Carolin No

11 years of november - Die Jubiläumstour

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 20,50 € / AK 22 €

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11 Jahre Carolin No – ein Anlass zum Innehalten, Staunen, Zurückblicken auf eine Singer-Songwriter-Karriere, die sich sehen lassen kann.

Man ist versucht, aufzählen, dass die beiden Ausnahmemusiker Carolin und Andreas Obieglo in diesen elf Jahren elf Alben komponiert, produziert und Hunderte von Konzerten im In- und Ausland gespielt haben. Dass sie darüber hinaus mit so unterschiedlichen aber allesamt großartigen Künstlern wie Suzanne Vega, Konstantin Wecker, Axel Prahl, David Knopfler (Dire Straits), John Helliwell (Supertramp) und Pippo Pollina aufgetreten sind und zusammengearbeitet haben. Man könnte all die Preiseauflisten, die sie gewannen, oder die Auszeichnungen ihrer Alben aufführen – auch würde man gerne die begeisterten Pressestimmen aus dem Stern oder dem Kulturspiegel zitieren oder die Lobeshymnen der Fachpresse, die die beiden auf „absolutem Spitzenniveau“ (Musikwoche) oder als „audiophile Größe“ (Stereoplay) sehen. Das alles würde sich großartig anhören und könnte ein richtig starker Werbetext zum Jubiläum sein. Aber es wäre nur die halbe Wahrheit ...
Denn da sich Carolin und Andreas auf der Bühne und im Leben gerade durch ihre Authentizität und Gradlinigkeit auszeichnen, sollte man nicht verschweigen, was dieses Musiker(ehe)paar vor allem ausmacht: dass sie seit elf Jahren im gnadenlosen Musikbusiness wie David gegen Goliath kämpfen; sich seit elf Jahren erfolgreich behaupten und nicht verbiegen lassen; dass sie ihre Musik leben und das Leben besingen – und dadurch auf der Bühne und in ihren Songs so unglaublich ehrlich, emotional und echt sind. Und dass es dem Duo überhaupt nicht in den Sinn kommt, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Denn die beiden Multiinstrumentalisten, die mit ihren Stimmen Herzen berühren, strotzen vor Ideen und können es nicht erwarten, auch die nächsten elf Jahre mit ihrer sehr besonderen und nicht in eine Schublade passenden Musik zu füllen.

https://www.carolin.no/